Mottbruchhalde
Welheimer Straße
45968 Gladbeck

Zugang vom Wanderparkplatz an der Heringstraße.

Zielhaltestelle:
Hartmannshof
www.vestische.de

Bis 1989 wurde die Halde mit dem Abraum der Zeche Moltke III/IV aufgeschüttet. Die Halde hat eine Grundfläche von 54 ha, und bis zur Einstellung des Bergbaus wurden hier von den ursprünglich vorgesehenen 30 Millionen Tonnen Abraum nur 8 Millionen aufgeschüttet.

Da die Deutsche Steinkohle eine Betriebsgenehmigung bis zum Jahre 2004 besaß, stellte sich die Frage, wie mit diesem Landschaftsbauwerk in Nutzung umzugehen sei. Nach einem Konzept des Amsterdamer Landschaftsarchitekten Baljon und des Frankfurter Künstlers Schmitz wurde die Mottbruchhalde zur "Halde im Wandel".
Hier wird langfristig auch eine Landmarke mit einzigartigem Charakter entstehen: Die Halde soll in verschiedenen Schüttphasen zu einer Vulkanlandschaft anwachsen, in deren Krater Besucher von der Alltagswelt abschalten können.
Zum Teil ist die Halde bereits begrünt und begehbar. Oben belohnt ein herrlicher Rundblick auf die Ruhrgebietskulisse den kurzen Anstieg. Dort hat auch der Verkehrsverein Gladbeck eine Infotafel aufgestellt, die die Entfernungen zu bekannten Zielen in der näheren und weiteren Umbebung angibt.

Die Halde in Gladbeck-Brauck liegt an der Route des Emscher Park Radweges.

Am nördlichen Fuß der Mottbruchhalde findet sich das Naturschutzgebiet Natroper Feld, ein aufgrund von Bergsenkungen entstandenes Feuchtgebiet.

Quelle: Stadt Gladbeck

Schlagwörter: Mottbruchhalde & Halde 22, Gladbeck, Zeche, Vulkanlandschaft, Spazieren, Fahrrad, Naturschutzgebiet, Mountainbike, Wandern

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